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Die Geschichte des Pilates

Lisa Lenz

Lisa Lenz

Mein Name ist Lisa Lenz-Wainig als persönliche Pilates Trainerin, Motivatorin und Coach mache ich jeden Tag Menschen wie Dich körperlich fitter, stärker und den Körper als Ganzes nachhaltig mobiler.

Von einem Training für Kriegsgefangene zu einem globalen Workout-Favoriten.

Die Geschichte des Pilates

Bei Pilates werden Körper und Geist gleichermaßen trainiert. Es handelt sich um eine etwa 100 Jahre alte Methode, die von Joseph Hubertus Pilates ins Leben gerufen wurde. 
Die Atemzüge verlaufen synchron mit den Bewegungen, um volle Konzentration zu erlangen. Das ist wichtig, da es vor allem auf die korrekte Ausführung und nicht auf eine bestimme Anzahl von Wiederholungen ankommt. Die Muskeln werden nicht nur aktiviert, sondern auch gedehnt und gelockert. 


Einer der Gründe, warum Pilates so viel Anklang findet, ist dass man dadurch nicht nur fitter, sondern auch beweglicher wird. Hinzu kommt, dass das Gleichgewicht und die Koordination verbessert werden. 
Doch wie genau entstand die Idee, eine derartige Trainingsmethode zu entwickeln? 
 
Der Grundstein einer neuen Idee – die Pilates Geschichte 
Schon seit seiner Kindheit trieb Joseph Pilates viel Sport. Er litt unter anderem an Rheuma und Rachitis, weshalb er seinen Körper stärken und so gesünder werden wollte. Er begann damit, Krafttraining und gymnastische Übungen zu kombinieren. Der gewünschte Effekt trat sehr schnell ein und er fand immer mehr Gefallen an sportlichen Aktivitäten. Er probierte sich in verschiedenen Disziplinen aus wie beispielsweise Schwimmen, Ringen und auch Boxen. Im Jahr 1912 ging er nach England und bildete dort selbst Boxer und Ringer aus. 
 
Das erste Pilatestraining im Internierungslager 
Zwei Jahre später brach der erste Weltkrieg aus und er wurde in ein Internierungslager überführt. In seinem Lager traf er auf viele talentierte Boxer, weshalb er dieser Tätigkeit dort auf hohem Niveau weiter nachgehen konnte. Zudem entwickelte er seine Kombination zwischen Kraftsport und Gymnastik weiter und begann, Hilfsmittel, die er fand, mit einzubauen. So funktionierte er beispielsweise Sprungfedern zu Widerstandsgebern um, was bei seinen Mitgefangenen regen Anklang fand.  


Nach seiner Rückkehr nach Deutschland widmete er sich wieder vermehrt dem Boxen und eröffnete sogar eine Boxschule, was jedoch nicht allzu erfolgreich verlief. Hinzu kam, dass er aufgrund politischer Spannungen zwischen verschiedenen Box-Verbänden auf Lebenszeit disqualifiziert wurde. Das Hauptaugenmerk lag nun wieder auf der Weiterentwicklung seiner eigenen Methoden. 
Während seiner Zeit in Deutschland trainierte er viele Patienten mit rheumatischen Erkrankungen. Seine Aufgabe war es, deren Gelenke beweglich und belastbar zu halten. Er stellte sich die Frage, warum er denn immer mit seiner eigenen Kraft für die nötigen Widerstände sorgen sollte und begann, zu tüfteln. Er erfand Maschinen, die diese Aufgabe für ihn übernahmen. Als erstes Gerät gilt die sogenannte „Vorrichtung zur Beseitigung oder Besserung von Bein- und Fußfehlern“. Heute ist es unter dem Namen „Foot Corrector“ bekannt und wird nach wie vor genutzt. Im Jahr 1923 meldete er das Patent für das Gerät an. 
 
Neue Wege, neue Möglichkeiten 
1926 wagte er den nächsten Schritt und wanderte in die USA aus. Er eröffnete in Manhattan das allererste Pilatesstudio. Zeitzeugen zufolge stellte er am Eingang eine Box auf, in die jeder, der eintrat, 5 Dollar hineinwerfen sollte.  
Vor allem Tänzer und Choreografen besuchten seine Kurse und sie schwärmten davon, sodass seine Methode immer bekannter wurde. Auch verletzte Tänzer wurden vermehrt zu ihm geschickt, damit er diese mithilfe seiner neuartigen Methoden von ihren Schmerzen befreien und ihnen zu einer schnelleren Genesung verhelfen konnte. Je weiter er seine Methoden entwickelte, desto mehr Bewegungsabläufe aus der chinesischen Kampfkunst Thai Chi, die sehr viel Körperbeherrschung erfordert, fanden darin Einzug. 
Im Jahr 1934 teilte er sein Wissen und seine Methoden in Form eines Buches. „Your Health“ ist bis heute erhältlich und enthält eine Vielzahl von Übungen zur Optimierung der Körperhaltung und Stärkung der Tiefenmuskulatur. 1945 folgte ein weiteres Buch in Zusammenarbeit mit William John Miller mit dem Titel „Return to Life through Contrology“. 
 
Das Erbe von Joseph Pilates Geschichte 
Nach dem Tod des Entwicklers im Jahr 1967 wurde es Zeit für einen Nachfolger. Diesen bestimmte er bereits vor seinem Ableben. Es handelte sich dabei um seine ehemalige Schülerin Romana Kryzanowska. Die Tänzerin des American Balletts suchte ihn und seine Frau aufgrund einer Knöchelverletzung auf und war von der Wirkungsweise derer Methoden begeistert. 
Sie erwies sich als würdige Nachfolgerin der beiden und führte das Studio über 60 Jahre lang weiter. In dieser Zeit bildete sie viele Pilateslehrer aus und sorgte für die weitere Verbreitung. Immer mehr Stars wurden darauf aufmerksam und nutzen die Methoden, um fit zu bleiben und ihre Figur zu optimieren. 
 
Warum Pilates bis heute so beliebt ist, ist darauf zurückzuführen, dass es mittlerweile viele verschiedene Variationen gibt, sodass es sich für jedermann eignet. Es ist beispielsweise in der Sportmedizin weit verbreitet und wird zu rehabilitierenden Zwecken eingesetzt. Außerdem werden in nahezu jedem großen Fitnessstudio Pilateskurse angeboten, die auf dem Mattenprogramm basieren, das sich besonderer Beliebtheit erfreut.

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Tiefenmuskulatur und ihre Relevanz

Durch ein regelmäßiges Training nach den Vorgaben von Pilates verbessert sich besonders die Körperhaltung. Auch optisch zeigt sich das Resultat in einer aufrechten und gesunden Positionierung. Auf lange Sicht vermeidet der Sportler Haltungsschäden und beugt Schmerzen vor, die durch Fehlhaltungen entstehen können. Pilates fordert den gesamten Organismus, formt und strafft den Körper und die Tiefenmuskulatur. Die Silhouette erscheint schlank und fit, wenn die Übungen regelmäßig ausgeführt werden.

Mit Pilates den Körper stabilisieren

Rückenschmerzen und schlechte Haltung sind häufige Probleme der heutigen Zeit. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein. Meist fehlt es jedoch nur an der richtigen Bewegung, die die Muskeln stimuliert und sie kräftigt. Feste, starke Muskeln sind unerlässlich für eine Stabilisierung der Wirbelsäule und damit für eine optimale Haltung. Um genau diesen Effekt zu erreichen, sind gezielte Übungen notwendig. Ein stabiler Rücken kann durch das systematische Ganzkörpertraining Pilates erreicht werden.

Die Relevanz der Atmung im Pilates

Für Anfänger im Pilates ist es mitunter nicht so einfach, die geeignete Atemtechnik zu erlernen bzw. zu trainieren. Für bestmögliche Ergebnisse und einen dauerhaften Erfolg im Pilates-Training ist die richtige Atmung jedoch entscheidend. Wünschenswert ist im Pilates eine tiefe und volle Atmung, da diese wichtige Stoffwechselvorgänge im Körper anregen.

Kurszeiten

Do 19:00 IDEAL live 
Di 19:00 IDEAL online (ausgebucht)
Di 7:00 & 18:00 mixed LEVELS online
Mo 18:30 INTRO live